Patient

Otto

Otto wurde mit 13 Jahren als Kindersoldat im seit 20 Jahren herrschenden Krieg in Nord-Uganda schwer verletzt. Eine Kugel durchschlug von hinten seinen Kopf und zerfetzte dabei seine Nase und Teile des Mittelgesichts. Nasenscheidewand, knöcherne Begrenzung rechten Augenhöhle und linkes Mittelohr wurden vollständig zerstört. Die Atmung war behindert.

Drei Operationen in Nairobi, wo Otto 3 Jahre lang im SOS- Kinderdorf lebte, brachten nicht den gewünschten Erfolg.

Im November 2005 kommt er nach Berlin und in die Obhut von placet. Einen Monat später wird er im DRK-Klinikum Westend zum ersten Mal operiert. In weiteren sieben Operationen, die sich über einen Zeitraum von acht Monaten erstrecken, gelingt es uns, Ottos Nase zu rekonstruieren und die Entstellungen im Gesicht weitgehend zu beheben.

Mit neuem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen kann Otto im Juli 2006 in Begleitung die Heimreise nach Afrika antreten. Im Rahmen der SOS-Strukturen wird er dort weiter zu Schule gehen und später eine Ausbildung zum Elektrotechniker beginnen.

Bei der Wiederherstellung der Nase hat uns Dr. Helmut Fischer aus Stuttgart wesentlich unterstützt. Wie danken ihm dafür.

 

Bei Aufnahme

 

Mit neuer Nase und neuem Look: Cool!

Zurück zu Hause im SOS-Kinderdorf